Pressemitteilung
Anwohner, Pendler und die Stadt Schwandorf sind von der Pannenserie am Bahnübergang Klardorf genervt. Diesmal sorgt eine gebrochene Schiene für Zugausfälle und einen gesperrten Bahnübergang.
Aus Sicht der Stadt Schwandorf hat sich der Bahnübergang inzwischen sogar zu einem Gefahrenpunkt entwickelt.
Auf tatkräftige Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung zur Lösung dieses Problems können die Menschen leider nicht zählen.
Das offenbart die Antwort der Staatsregierung auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol aus Regensburg. Er wollte wissen, was die Staatsregierung zu einer Lösung für einen sicheren und störungsfreien Ablauf am Bahnübergang Klardorf beigetragen hat.
„Die Staatsregierung lässt die Menschen hier leider hängen. Die Erkenntnis, dass der Bund zuständig ist und ein Verweis auf eine Auskunft der Bahn, wonach die Anlage seit Mitte November angeblich störungsfrei läuft, sind viel zu wenig. Fehlende politische Zuständigkeit hat eine Bayerische Staatsregierung schließlich noch nie davon abgehalten, sich lautstark zu Wort zu melden und Forderungen in die Welt zu setzen“, so Mistol.
Für Engagement der Staatsregierung zumindest für die Technik der Schranke ist es inzwischen zu spät. Die Deutsche Bahn hat nach den letzten Pannen angekündigt, einen Teil der Schrankenantriebe auszutauschen und regelmäßig zu überprüfen. So soll es ein endlich störungsfreier Verkehr am Bahnübergang Klardorf sichergestellt werden.
Inwiefern gebrochene Schienen ein Problem sind, wird Mistol bei der Staatsregierung erfragen. Nach einem Schienenbruch bei Riekofen im Landkreis Regensburg war im vergangenen September ein Zug kurz aus den Schienen gesprungen.