„Ich bin gut, so wie ich bin“, unter diesem Motto lud die Lebenshilfe Regensburg e.V. zur Einweihung der neuen Wohnstätte in Beratzhausen ein. Die Wohnstätte besteht aus drei Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Menschen mit Beeinträchtigungen, als auch der Kinderkrippe „Knierutscher“. Besonders ist an dieser Wohnstätte, dass die evangelische Kirchengemeinde Beratzhausen das Bauwerk ihrer ehemaligen Erlöserkirche aufgegeben und aus Überzeugung an die Lebenshilfe Regensburg verkauft hat. Der Architekt Markus Donhauser wurde für den Umbau beauftragt und es entstand eine Win-Win-Situation für die Lebenshilfe Regensburg und für die evangelische Gemeinde: Der Kirchenbau bleibt erhalten und wird mit neuem Leben erfüllt.
Geleitet wurde die Einweihung von Friedrich Weinbeck, der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Regensburg e.V.. Es gab Grußworte der Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Ulrike Scharf, des Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler, der Vorständin der Lebenshilfe des Landesverband Bayern Andrea Siemen, der Landrätin Tanja Schweiger, sowie des Bürgermeisters Matthias Beer. Außerdem sprachen Johann Halbritter, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Regensburg Werkstätten, und der Architekt Donhauser zur Entstehung der Einrichtung. Abgeschlossen wurde die Einweihung mit einem ökumenischen Impuls des evangelischen Pfarrers Arne Langbein und des katholischen Pfarrers Christian Rahm. Begleitet wurde die Veranstaltung musikalisch von einem Akustiktrio und dem Lebenshilfechor.
Gemeinsam mit der Abgeordneten Dr. Sabine Weigand, Bündnis 90/Die Grünen, hatte Jürgen Mistol die Baustelle der Wohnstätte bereits im vergangenen Sommer besucht. Hierbei tauschte er sich sowohl mit den Verantwortlichen der Lebenshilfe als auch mit dem evangelischem Bischof Klaus Stiegler über das Konzept der Einrichtung und die Herausforderungen aus. Zur Einweihung betonte Jürgen Mistol: „“Ich bin gut, so wie ich bin“ – Dieses Motto gilt also für die Menschen, die in diesem Gebäude leben. Es gilt auch für das Haus selbst. Herzlichen Glückwunsch!“.